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von Administrator

Maratona dles Dolomites

An die 9000 Sportler nahmen am Sonntag, den 3. Juli an der 30. Ausgabe der „Maratona dles Dolomites“ teil. Offizieller Startschuss eines der größten Rad-Rennen der Welt  erklang in La Villa in der Nähe von Badia bereits um 6 Uhr 30. Für mich ging es entsprechend der Masse erst um sieben Minuten später mit der Zeitnehmung los.

Man kann zwar auch erst während des Rennes eine der drei Strecken wählen, mein Ziel war mir jedoch bereits bei der Anmeldung klar – wenn Maratona, dann auch die „Maratona Strecke“! Auf der längsten Strecke des Rennens, die über 7 Gebirgspässe faszinierenden Dolomiten verläuft, gilt es 4230 Höhenmeter auf 138 km zu bewältigen. Dementsprechend vorsichtig bin ich dazu herangetreten mit dem Credo – ganz locker fahren und die traumhaften Ausblicke genießen. Die Sella Ronda  und dann nochmal Passo Campolongo habe ich ganz gemütlich befahren, um meine Kräfte für die größte Herausforderung der Strecke zu sparen – Passo Giau - 9,9 km / 922 Hm. Das habe ich schmerzlos geschafft, umso langwieriger war den der letzte Anstieg zum Passo Falzarego, nach dem man aber mit der längsten Abfahrt der Strecke belohnt wird. Und zum Schluss kommt noch ein kleiner „Bonus“ – Mur dl Giat alias Katzenmauer - ein 360 Meter langer Anstieg mit einer Höchstneigung von 19 %. Ein richtiger Killer nach der ganzen Strapaze. Von hier war das zum Glück nicht mehr weit ins Ziel in Corvara, das ich nach fast 7 Stunden im Sattel erreicht habe. Mit der Zeit 6:57.19,5 und durchschnittlichem Tempo von 19,84 kmh war ich 20. von 118 Frauen, die in meiner Kategorie klassifiziert wurden. Fazit: perfekt organisierte Riesenveranstaltung, die nicht nur von toller Location sondern auch von großartiger Atmosphäre geprägt wird. Es lohnt sich definitiv sowas zu erleben!

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